Mit einer kleinen (Fabi & Laura) aber feinen (Linus, Mara, Rosi) und schlagkräftigen (David, Simon, Manu) Truppe sind wir am 19./20. Mai 2018 nach Speyer gereist, um – verteilt auf zwei Teams – dort am Mini-Mannschafts-Turnier teilzunehmen.

Während Fabi, Laura und Manuel Brand (TV Heidelberg) „Das Team, das mir persönlich am besten gefällt“ bildeten, traten Mara, Rosi, David Brand, Simon und Linus für das „Team Drecksau“ an. Pro Team mussten mindestens zwei Herren und eine Dame spielen, damit ein HE, das MX, ein HD und ein DE gespielt werden konnte. 

Insgesamt waren in der A-Klasse (ab Verbandsliga) sechs Teams vertreten, mit dabei Neuhofen, die vergangene Saison noch in der Regionalliga aufschlugen; Holländer, die den Neuhofener in nichts nachstanden; sowie der BV Darmstadt und Hilden, die ebenfalls exzellente spielerische Qualitäten mit aufs Feld brachten. Und dann waren da noch wir Ettlinger, die ebenfalls um Spielkultur bemüht waren ;-).

Nach vielen schweißtreibenden, anstrengenden aber auch herausfordernden und schönen Spielen am Samstag und Sonntag  musste sich „das Team, das mir persönlich am besten gefällt“ mit dem sechsten Platz zufrieden geben, das „Team Drecksau“ mit dem fünften. 

Rückblickend können dennoch einige wertvolle Erfahrungen aus dem Turnier mitgenommen werden:

-       Simons Mixed wird stärker und stärker, auch Gegnern aus einer höheren Spielklasse bietet er problemlos paroli. 

-       Rosi deutet an, was wir von ihr kommende Saison erwarten werden können, wenn sie erst einmal die notwendige Fitness mit aufs Feld bringt und dadurch ihr Potential ausschöpft.

-       Das Geschwister-Duell der Familie Brand (David gegen Manu) konnte David für sich entscheiden. Manu wird in der Folge noch härter trainieren, um die nächste Chance zu nutzen!

-       Manu kann vieles, Felder abkleben muss er aber nächstes Jahr besser machen!

Das Finale in der A-Klasse bestritten am Ende die Neuhofener gegen die Holländer. Insbesondere das Herreneinzel wurde zum Thriller, nachdem im dritten Satz bei gleich zwei Punkten innerhalb kürzester Zeit Meinungsverschiedenheiten bei den Spielern herrschten und diese auf ihren Standpunkten beharrten. Timo Kettner (Neuhofen) zeigte dort Klasse, in dem er in der aufgeheizten Situation einlenkte und seinem Gegner zweimal den Punkt abtrat, obwohl die korrekte Entscheidung definitiv umstritten war. Im offenen Schlagabtausch mit äußerst sehenswerten Ballwechseln und unter großem Kampf (insbesondere unter Berücksichtigung des vorigen abends) zeigten die beiden ein für die Zuschauer mitreißendes Spiel, das gegen Ende an Spannung kaum zu überbieten war. Timo Kettner (Neuhofen) unterlag schlussendlich denkbar knapp mit 27:25 im dritten Satz.

Fazit: Das Turnier hat auch dieses Jahr wieder enorm viel Spaß gemacht. Es ist schön, dass das Turnier ein so großes Einzugsgebiet hat und jedes Jahr aufs Neue auch die Holländer ihren Weg zu dem Turnier finden. Die Ettlinger werden auch im kommenden Jahr das Turnier im Hinterkopf behalten.

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