Der erste Punkt, aber „Der Fuß ist im Eimer!“

Resümee eines aufregenden Spieltags für die dritte Mannschaft des SSV

Der zweite Spieltag der Landesligasaison 2014/15 hielt für die Dritte ein emotionales auf-und-ab parat. Der Tag begann mit einem Paukenschlag, denn erst wenige Stunden vor Spielbeginn stellte sich heraus, dass der Mannschaft nun doch eine Spielerin fehlen würde. Erst die spontane Zusage einer unerfahrenen Ersatzspielerin ermöglichte überhaupt unser Antreten! Nochmal ein großer Dank dafür!

Unter diesen Vorzeichen ging es ins wichtige Spiel gegen den in dieser Saison geschwächten KTV. Der Gegner also, gegen den unbedingt gepunktet werden muß, um die Klasse zu halten. Und es ging stark los, beide Herrendoppel fuhren überraschend deutliche Siege ein. Überraschend auch, wie tapfer sich unser Damendoppel gegen die Niederlage wehrte, toll! Eine Nervenschlacht wurden dann einmal mehr die Einzel. Während unser Punktelieferant Tobi diesmal keine Chance gegen den bekannt starken Kontrahenten im ersten Einzel hatte, trat Ersatzmann Simon Eisele mit viel Dynamik und Power in seinem Einzel an und fuhr den dritten Punkt für den SSV ein. Das Mixed holte in gewohnter Manier das vierte Spiel und sicherte damit den umjubelten ersten Punkt der Saison. Den möglichen Sieg vergab Gerhard im abschließenden Einzel. In einem energiegeladenen und mit spektakulären Grätsch- und Flugeinlagen gespickten Match mußte er sich seinem Gegner im dritten Satz entkräftet 18:21 geschlagen geben.

Das schwierige Abendmatch gegen die SG Waghäusel 2 wurde hingegen auf dem Papier wie befürchtet eine klare Angelegenheit: 1:7 war der ernüchternde Endstand. Alleine Tobi zeigte sich einmal mehr als unbeirrbarer Punktesammler. Allerdings gingen zweites Herrendoppel, Mixed und Simons drittes Einzel diesmal erst nach hart umkämpften drei Sätzen verloren. In voller Besetzung ist da im Rückspiel vielleicht ein besseres Ergebnis möglich.

Den Spruch des Tages lieferte dann ein sichtlich gezeichneter Gerhard, der sein Einzel nach einer Verletzung abbrechen und den lädierte n Knöchel in einem Eimer Eiswasser kühlen mußte. „Der Fuß ist im Eimer“ war sein nüchterner Kommentar – na hoffentlich nicht!

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